Städtereise
Lissabon in drei Tagen: Viertel, Aussichten und Pastéis
Lissabon ist eine der wenigen europäischen Hauptstädte, die sich in drei Tagen ehrlich erleben lässt: Die Altstadt ist kompakt, die Wege sind kurz – wenn auch steil – und die Kombination aus Fluss, Licht und Kacheln macht schon den ersten Spaziergang zum Erlebnis.
Tag 1: Alfama und die Aussichtspunkte
Starte am Praça do Comércio und geh durch die Baixa hinauf zur Sé, der Kathedrale. Dahinter beginnt die Alfama mit ihren engen Gassen. Die Miradouros Santa Luzia und Portas do Sol bieten den klassischen Blick über die Dächer bis zum Tejo.
Am Nachmittag lohnt die Burg Castelo de São Jorge – die Tickets gibt es online, das spart die Schlange. Abends Fado: In der Alfama gibt es kleine Lokale, in denen live gesungen wird; reserviere vorher.
Tipp: Die Tram 28 ist ab Mittag voll. Fahr sie früh am Morgen ab Martim Moniz oder nimm die kürzere Tram 12.
Tag 2: Belém und der Fluss
Mit der Tram 15 geht es nach Belém: Mosteiro dos Jerónimos, Torre de Belém und das Denkmal der Entdeckungen liegen nah beieinander. Die berühmten Pastéis de Belém gibt es in der gleichnamigen Konditorei – die Schlange ist lang, aber schnell.
Zurück in der Stadt führt der Uferweg am LX Factory vorbei, einem ehemaligen Fabrikgelände mit Läden, Buchhandlung und Restaurants.
Tipp: Die Lisboa Card lohnt sich, wenn du an zwei Tagen mehrere Museen und die Tram nutzt.
Tag 3: Bairro Alto, Chiado und Ausblick
Der Elevador de Santa Justa verbindet Baixa und Chiado; oben wartet der Aussichtspunkt des Carmo-Klosters. Im Chiado reihen sich Cafés und Buchläden aneinander, im Bairro Alto wird es abends laut.
Wer noch Zeit hat, fährt mit der Bahn nach Sintra (40 Minuten) zu den Palästen oder nach Cascais ans Meer.
Alle Angaben sind allgemeine Reisetipps, Stand 29. September 2026. Öffnungszeiten, Preise und Einreiseregeln können sich ändern – bitte vor der Reise beim Anbieter bzw. beim Auswärtigen Amt prüfen.



